Brandenburgs Tourismusbranche bekommt virtuelles Branchennetzwerk

Im März 2018 wird das Tourismusnetzwerk Brandenburg an den Start gehen und somit der Tourismusbranche des Landes eine gemeinsame B2B-Plattform geben. Die Spitzenverbände des Landes, darunter auch der Brandenburgische Kurorte- und Bäderverband, haben sich auf die Einrichtung eines gemeinsamen Netzwerkes verständigt und dieses unter der Regie des Clustermanagements Tourismus entwickelt. Das Netzwerk wird unter www.tourismusnetzwerk-brandenburg.de aufrufbar sein und bietet zahlreiche Funktionen und Vorteile. So lassen sich bspw. Brancheninformationen zentral abrufen sowie Ansprechpartner der jeweiligen Aufgabenfelder schnell ausfindig machen. Die Bildung von doppelten Strukturen soll durch den Aufbau des Netzwerkes eingedämmt und somit der sinnvolle Einsatz von Ressourcen unterstütz werden. Auch lassen sich Projekte in einem internen Bereich der Plattform bearbeiten sowie Informationen gezielt für den eigenen Bedarf zusammenstellen. Zudem können Kooperationspartner gefunden und Netzwerke gebildet werden. Die Plattform basiert auf vier Säulen: Information, Kommunikation, Qualifikation und die strategische Entwicklung des Tourismus gemäß Landestourismuskonzeption. Das Ziel ist durch Vernetzung, Qualifikation und hilfreiche Steuerungsinstrumente, die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der touristischen Akteure zu stärken sowie die Bildung von Kooperationen zu fördern.

Einladung zum ersten gemeinsamen Kurstammtisch

Am Dienstag, 24. April 2018 findet der erste gemeinsame Kurstammtisch unserer Partnerheilbäderverbände statt. Dazu lädt der Thüringer Heilbäderverband e.V. nach Bad Klosterlausnitz ein.

In Thüringen ist der Kurstammtisch bereits Tradition. Zweimal jährlich – im Frühjahr und im Herbst – treffen sich Kurdirektoren und Marketingbeauftragte sowie Kolleginnen und Kollegen aus der Heilbäder- und Tourismusbranche. In  ungezwungener Atmosphäre beraten sie  über aktuelle Themen und tauschen Erfahrungen aus, wie beispielsweise beim Herbstkurstammtisch 2017, bei dem zwei Kollegen über ihre Arbeit bei der  Einführung der elektronischen Kurkarte in ihren Orten berichtet und Rede und Antwort gestanden haben.  Im Ergebnis konnten die Teilnehmer so manchen dienlichen Hinweis für den Umgang mit der elektronischen Gästekarte  mit nach Hause nehmen. Selbstverständlich verbinden wir unsere Treffen immer mit einem kleinen Ortsrundgang durch den Gastgeberort, im Anschluss an den „theoretischen Teil“. So auch in Bad Klosterlausnitz.

Am 24. April 2018 wird Dirk Ellinger vom Hotel- und Gaststättenverband Thüringen zum Thema „Die Lizenz zum Abmahnen – Wie die Wettbewerbsvereine in die Reisebranche eingreifen“ sprechen und im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen. Ganz sicher wird auch Zeit bleiben für Anfragen und Hinweise, die spontan zur alltäglichen Arbeit in unseren  Kureinrichtungen aus der Teilnehmerrunde vorgetragen werden.

Unsere herzliche Einladung geht nicht nur an die Thüringer Kolleginnen und Kollegen, insbesondere an unsere Partnerverbände. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Kennenlernen, zur Netzwerkarbeit, zum Erfahrungsaustausch und Ideenfindung.

Eine separate Einladung folgt zeitnah.

Ihre Hinweise, Vorschläge und diesbezügliche Anfragen nehmen wir gern bis zum 20. März 2018 entgegen.

Dorit Frank

 

 

Weltwassertag 2018

Am 22. März 2018 findet der diesjährige Weltwassertag statt.

Wie bereits in den vergangenen Jahren, wollen wir an diesem Tag mit besonderen Aktionen auf die vielfältigen Angebote in unseren Orten und Einrichtungen aufmerksam machen.

Unterstützen Sie diese Aktion durch kreative Zusatzangebote und Aktivitäten für Ihre Gäste. Bitte informieren Sie Ihren jeweiligen Landesverband, damit wir diese Aktion möglichst breit aufstellen und mit entsprechenden Marketingmaßnahmen unterstützen können.

Thüringen – Erfolgreiche Reprädikadisierung und Prädikatsverleihung

2017 haben mit Bad Sulza und  Bad Colberg zwei Thüringer Kurorte ihr Prädikat erfolgreich verteidigt. Friedrichroda hat die Erstanerkennung zum heilklimatischen Kurort erlangt.

Die heilende Wirkung der Sole, begründet seit mehr als 170 Jahren die Kurtradition in Bad Sulza und bildet die Grundlage für zahlreiche Indikationen zur medizinischen Behandlung und der Gesundheitsvorsorge. Darüber hinaus begünstigt ein weiterer natürlicher Umstand die Stadt, die als einzige Kur- und Weinstadt Thüringens bekannt ist: Ihre Lage am nördlichsten Qualitätsweinanbaugebiet Europas „Saale-Unstrut“. Das milde Klima und der kalkhaltige Boden prägen in der Region den Weinanbau mit seiner mehr als 900-jährigen Tradition.

Auch Bad Colberg kann für weitere 10 Jahre das Prädikat „Ort mit Heilquellenkurbetrieb“ tragen.

Hier wurde in den zurückliegenden Jahren  mit viel Kraft in die kurörtliche Infrastruktur investiert. Allein die Neuerungen im Thüringer Kurortegesetz von 2013, wie zum Beispiel die Zertifizierung der Touristinformation und Erstellung eines Tourismuskonzeptes, haben für die Kommune einen Mehraufwand für die Erfüllung der Kriterien bedeutet, hieß es seitens der Kommune.

Neben Masserberg, Neustadt/Harz und dem Ortsteil Finsterbergen ist jetzt Friedrichroda der nunmehr vierte staatlich anerkannte heilklimatische Kurort in Thüringen.

Seit 80 Jahren ist Friedrichroda Luftkurort und hat vor zwei Jahren bereits zum wiederholten Male den Titel erfolgreich verteidigt. Nun folgte die Höherprädikatisierung, was dafür spricht, wie engagiert und beherzt an der Weiterentwicklung  des Ortes gearbeitet wurde und wird. Und das seit 1990 schon. Damals standen die kommunalpolitischen Verantwortlichen vor der großen Herausforderung, den vom einstigen FDGB Feriendienst geprägten Ferien- und Kurort in einen Kurort nach bundeseinheitlichen Maßstäben zu  entwickeln und konkurrenzfähig zu machen. Heute spielt der Kurort im großen Orchester der deutschen Heilbäder und Kurorte mit und ist mit seinen rund 364.000 jährlichen Übernachtungen das Flaggschiff der hochprädikatisierten Heilbäder und Kurorte in Thüringen.

Heilbäder- und Kurorteverband Sachsen-Anhalt

Der Heilbäder und Kurorteverband Sachsen-Anhalt e.V wurde 1990 gegründet.

Er hat seinen Sitz im ältesten Soleheilbad Deutschlands in Bad Salzelmen.

Der HKV Sachsen-Anhalt e.V ist der kleinste Landesverband in unserer Länderübergreifenden Kooperation und vertritt vier staatlich anerkannte Heilbäder, aber auch Rehabilitationsklinken , Luftkurorte und zukünftig auch Erholungsorte in Sachsen-Anhalt.

Eines unserer Anliegen ist der Aufbau eines Netzwerkers im Bereich des Gesundheitstourismus der Kur- und Erholungsorte über die Landesgrenzen hinaus.

Das Bundesland Sachsen-Anhalt ist geprägt von einer landschaftlichen Vielfalt. Der Harz als nördlichstes Mittelgebirge, Flussniederungen und Heidelandschaften geben den  Kur- und Erholungsorten einen spezifischen Reiz.

Hier finden Kurgäste und Gesundheitsurlauber alles was zur Gesundwerdung und Gesunderhaltung beiträgt.

Außerdem ist das Land Sachsen-Anhalt für seine kulturhistorische und geschichtliche Vielfalt bekannt. Die Wiege der Reformation in Wittenberg und die Straße der Romanik seien hier beispielhaft aufgeführt.

Geschäftsführende Vorsitzende : Sibylle Schulz

Website: www.kuren-sachsen-anhalt.de

Sächsischer Heilbäderverband

Der Sächsische Heilbäderverband e.V. wurde im Jahr 1990 gegründet. Ziel des Zusammenschlusses war und ist es, gemeinsam den Herausforderungen des Marktes besser zu begegnen.
Anders als in anderen Bundesländern sind im sächsischen Verband neben den staatlich anerkannten Kurorten auch die Orte organisiert, die eine Prädikatisierung zum Kurort anstreben. Der Verband begleitet diese Orte während des aufwendigen Prädikatisierungsverfahrens.
In den vergangenen Jahren nahm sich der Verband verstärkt auch wirtschaftlicher Themen an.

Mitglieder des Verbandes sind:

  • Heilbäder: Bad Brambach, Bad Düben, Bad Elster, Bad Gottleuba, Bad Lausick, Bad Schlema, Warmbad;
  • Orte mit Heilquellenkurbetrieb: Thermalbad Wiesenbad;
  • Ort mit Moorkurbetrieb: Bad Muskau;
  • Kneippkurorte: Bad Schandau, Berggießhübel;
  • Luftkurorte: Kurort Oberwiesenthal, Kurort Rathen;
  • medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen für Erwachsene: Vogtland-Klinik für Rehabilitation Bad Elster, Paracelsus-Klinik am Schillergarten Bad Elster, CELENUS DEKIMED Bad Elster, Falkenstein-Klinik Bad Schandau, Kirnitzschtal-Klinik Bad Schandau, Klinik Bavaria Kreischa, Rehabilitationsklinik Miriquidi Thermalbad Wiesenbad;
  • Mutter/Vater-Kind-Vorsorgeklinik: AWO Gesundheitszentrum am Spiegelwald Grünhain-Beierfeld
  • Hotels: HEIDE SPA Hotel & Resort Bad Düben, Kulturhotel Fürst Pückler Park Bad Muskau;
  • Gesundheitsbäder: HEIDE SPA Bad Düben, Toskana Therme Bad Schandau;
  • Verband der Privatkliniken in Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V.;
  • Deutsches Institut für Gesundheitsforschung gGmbH Bad Elster;
  • Staatliche Studienakademie Breitenbrunn.

Der Verband erwarb das Zertifikat „Serviceorientiertes Unternehmen“ – ServiceQualität Deutschland Stufe I

Präsident: Prof. Dr..med. Karl-Ludwig Resch

Geschäftsführer: Helfried Böhme

Website: www.kursachsen.de

Thüringer Heilbäderverband

Seit Gründung des ersten Thüringer Bäderverbandes sind mittlerweile 130 Jahre vergangen. Eine lange Zeit, in der sich Thüringen zu einem anerkannten Kur- und Bäderland entwickelt hat. 16 Kurorte und Heilbäder sowie zwei Rehakliniken gehören dem Verband heute an. Sie alle haben sich den gesellschaftlichen Veränderungen zum Trotz einen festen Platz im Gefüge der deutschen Bäderlandschaft erkämpft. Der sich im Jahre 1991 gegründete Thüringer Heilbäderverband e.V. knüpft an die Tradition seines Vorgängers an und versteht sich als eine Dachorganisation der Heilbäder und Kurorte des Freistaates Thüringen, der die Interessen seiner Mitglieder in Politik und Öffentlichkeit vertritt. Er ist ein eingetragener Verein, der keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgt sondern das tragende Element für Erfahrungsaustausch und die Wahrung von Berufsinteressen bildet.

Präsident: Bernhard Schönau, Bürgermeister von Bad Langensalza

Geschäftsführerin: Dorit Frank

Website: www.kurorte-thueringen.de/

Kooperation der mitteldeutschen Heilbäderverbände – Mehr Aufmerksamkeit erlangen, gemeinsam um Gäste werben

Die Kooperation zwischen den Heilbäderverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg wird mit einem weiteren Partner auf breitere Füße gestellt. Im Rahmen des 4. Landesbädertages der drei mitteldeutschen Heilbäderverbände am 11. November 2017 in Bad Elster, wurde eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit dem Thüringer Heilbäderverband unterzeichnet.

Ziel ist es, länderübergreifend Kräfte zu bündeln um eine größere Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erlangen, schlagkräftiger um Gäste zu werben und insgesamt die Branche zu stärken. Auch soll die Zusammenarbeit durch Informations- und Erfahrungsaustausch belebt werden.
Einig sind sich die Verbandschefs von Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen Thomas Richter, Sybille Schulz und Prof. Karl Resch, dass die Kooperation die Chance einer einheitlichen Positionierung und eines einheitlichen Auftretens gegenüber Behörden und Politik biete. Der Vizepräsident des Thüringer Heilbäderverbandes Johannes Hertwig betonte, dass sich die Zusammenarbeit nicht nur geografische auf Mitteldeutschland begrenzen dürfe, sondern auch im Schulterschluss mit dem Deutschen Heilbäderverband erfolgen sollte. Von der Arbeit des Dachverbandes, der die Interessen der deutschen Heilbäder und Kurorte im poltischen Berlin wahrnimmt, profitiere man auch in Mitteldeutschland, sagte er.

Text/Foto: Frank,THBV

Brandenburgischer Kurorte- und Heilbäderverband

Der Brandenburgische Kurorte- und Bäderverband e.V. wurde 1992 gegründet und bildet mit seinen Mitgliedern die gemeinsame Interessensvertretung im Kurwesen sowie Gesundheitstourismus des Landes Brandenburg. Dieses betrifft alle Bereiche, die aus der Eigenart oder dem Aufgabenbereich der Heilbäder, Kurorte, Erholungsorte und gesundheitstouristischen Einrichtungen erwachsen und der Förderung des Kurorte- und Bäderwesens sowie dem Gesundheitstourismus dienen. Die Verbandsmitglieder eint dabei die Leidenschaft und Kompetenz in Sachen Gesundheit, Prävention und Tourismus. Durch unser Wirken soll die Entwicklung Brandenburgs zur gesundheitstouristischen Destination unterstützt sowie die Wettbewerbsfähigkeit und Vernetzung der Kur- und Erholungsorte gestärkt werden. Unsere Mitgliedsorte tragen wesentlich zum Erfolg des Gesundheitstourismus des Landes bei und sind zudem bedeutende Arbeitgeber im ländlichen Raum. Der Sitz des Verbandes ist in Bad Liebenwerda.

Vorsitzender: Bürgermeister Thomas Richter
Stellv. Vorsitzender: Dr. Christian Kirchner
Schatzmeister: Rolf-Dietrich Dammann
Geschäftsführung: Sebastian Gallin

Mitgliedsorte:

Bad Belzig
Bad Freienwalde
Bad Liebenwerda
Bad Wilsnack
Buckow (Märkische Schweiz)
Burg (Spreewald)
Templin

Website des Verbandes: www.kurorte-land-brandenburg.de

Richtfest für neues Ressort in Bad Lausick

Am 26. Januar 2018, sieben Monate nach dem ersten Spatenstick, konnte auf der Baustelle in Bad Lausick Richtfest für das neue Ressort gefeiert werden. Der viergeschossige moderne Bau, der mit einem Bademantelgang mit dem Kur- und Freizeitbad RIFF verbunden sein wird, wird 16 Zwei-Zimmer-Ferienwohnungen für zwei bis vier Gäste sowie sieben Ein-Zimmer-Ferienwohnungen für maximal zwei Gäste unter einem Dach vereinen. Durch Zwischentüren können zudem die Ferienwohnungen individuell vergrößert werden, passgenau etwa für Familien. Ein Frühstücksrestaurant und ein eigener Wellnessbereich runden den Bau ab.

Bisher kommt der Bau des Komplexes, auch dank der milden Winterwitterung, sehr gut voran. Im Herbst 2018 soll, wie geplant, die Eröffnung des RIFF-Resort gefeiert werden.

Pressemeldung zum Richtfest