Bundeskanzlerin im Eisenmoorbad

In Bad Schmiedeberg sind am 18. April 2018 auf Einladung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff die Regierungschefs der ostdeutschen Länder zu ihrer 45. Regionalkonferenz im Kurhaus Bad Schmiedeberg zusammengekommen. An der Konferenz nahmen auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Christian Hirte, teil.

Für das Eisenmoorbad war die Konferenz der Ministerpräsidenten der neuen Bundesländer und Berlin mit der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland ein absoluter Höhepunkt. In der 140-jährigen Geschichte des Kurunternehmens war noch nie ein deutscher Regierungschef in Bad Schmiedeberg. Die Bundeskanzlerin genoss sichtlich den herzlichen Empfang und die entspannte Atmosphäre in Bad Schmiedeberg. Geschäftsführer und Kurdirektor Deddo Lehmann sagte gegenüber der Presse, dass es für das Traditionsunternehmen „eine Auszeichnung ist, dass man uns mit der Ausrichtung, Organisation und Versorgung dieser bundespolitisch bedeutsamen Veranstaltung betraut hat.“ Die Bundeskanzlerin, die Ministerpräsidenten der Länder und alle damit verbundenen Mitarbeiterstäbe haben sich äußerst lobend sowohl über das Ambiente, als auch über die vom Eisenmoorbad erbrachte Servicequalität in allen Bereichen geäußert. „Man hat uns das Vertrauen geschenkt in der Top-Liga des Veranstaltungshorizontes mitspielen zu dürfen und wir haben die Erwartungen erfüllt. Ich möchte den Dank jedoch auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Eisenmoorbades ausdehnen, denn dieses Vertrauen ist letztendlich auch ein Resultat unserer hervorragenden Arbeit in allen Unternehmensbereichen. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt nimmt uns als ein verlässliches und qualitativ herausragendes Unternehmen in der Gesundheitsbranche Sachsen-Anhalts wahr. Dies hat unser Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff in meinem Beisein gegenüber seinen Kollegen aus Sachsen, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mehrfach erwähnt. Dieses Lob wird auch in den anderen Bundesländern wahrgenommen, da bin ich mir sicher.“

Die ostdeutschen Länder haben in Bad Schmiedeberg ihre Position zu wichtigen Politikfeldern wie der gesamtdeutschen Strukturförderung, dem Breitbandausbau, dem Strukturwandel in den Braunkohleregionen und der Entlastung der ostdeutschen Länder von der Finanzierung der Zusatzversorgungssysteme der ehemaligen DDR abgesteckt. „Die ostdeutschen Länder haben in den vergangen Jahrzehnten deutliche Fortschritte in der wirtschaftlichen und infrastrukturellen Entwicklung gemacht. Dennoch wird es auch mit Auslaufen des Solidarpaktes II im Jahr 2019 gravierende Unterschiede zum Westen geben. Der Osten braucht also auch nach 2020 Strukturförderung. Dafür müssen heute die Weichen gestellt werden“, betonte der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Reiner Haseloff.